Stellantis unterzeichnet Lithium-Liefervertrag mit Vulcan Energy


  • Vereinbarung unterstützt dekarbonisierte Versorgung mit Schlüsselrohstoff für Batteriepacks elektrifizierter Fahrzeuge

  • Schlüsselelement für die aggressive Elektrifizierungsstrategie von Stellantis

Stellantis N.V. (NYSE / MTA / Euronext Paris: STLA) ("Stellantis") und Vulcan Energy Resources Ltd. (ASX: VUL) haben heute die Unterzeichnung einer verbindlichen Vereinbarung bekannt gegeben, nach der Vulcan der Stellantis-Gruppe Lithiumhydroxid in Batteriequalität für die Verwendung in elektrifizierten Fahrzeugen in Europa liefern wird. Der Fünfjahresvertrag sieht vor, dass die Lieferungen im Jahr 2026 beginnen.


Der Liefervertrag mit Vulcan ist Teil der Elektrifizierungsstrategie von Stellantis, die während der Präsentation auf dem EV Day im Juli 2021 erläutert wurde, um die ausreichende Verfügbarkeit von wichtigen Rohstoffen für die Batteriepacks elektrifizierter Fahrzeuge zu gewährleisten. Stellantis plant, bis zum Jahr 2025 mehr als 30 Milliarden Euro in die Elektrifizierung und Softwareentwicklung zu investieren. Gleichzeitig will das Unternehmen weiterhin 30 Prozent effizienter als die Branche sein, was die Gesamtinvestitionen und F&E-Ausgaben im Verhältnis zum Umsatz betrifft.


"Stellantis treibt seine Elektrifizierungsstrategie schnell und kraftvoll voran. Diese Vereinbarung ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir den Wettbewerbsgeist haben, unsere Verpflichtungen zu erfüllen", sagte Michelle Wen, Chief Purchasing and Supply Chain Officer von Stellantis. "Sichere, saubere und erschwingliche Mobilität ist eine starke Erwartung unserer Gesellschaft, und wir sind entschlossen, diese zu erfüllen."


Stellantis hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2030 mehr als 70 Prozent seiner Fahrzeugverkäufe in Europa und mehr als 40 Prozent der Fahrzeugverkäufe in den Vereinigten Staaten emissionsarme Fahrzeuge (LEV) sein werden. Jede der 14 ikonischen Fahrzeugmarken des Unternehmens ist bestrebt, die besten vollständig elektrifizierten Lösungen ihrer Klasse anzubieten.


Das Zero Carbon Lithium™ Projekt von Vulcan im Oberrheintal in Deutschland nutzt geothermische Energie zur Herstellung von Lithiumhydroxid in Batteriequalität aus Sole ohne fossile Brennstoffe und mit minimalem Wasserverbrauch, wodurch die Entstehung von Kohlenstoff in der Lieferkette für Batteriemetalle reduziert wird.


"Die endgültige Abnahmevereinbarung mit Stellantis steht im Einklang mit unserer Mission, die Lieferkette für Lithium-Ionen-Batterien und Elektrofahrzeuge zu dekarbonisieren", sagte Dr. Francis Wedin, Vulcan Managing Director. "Das Vulcan Zero Carbon Lithium™ Projekt beabsichtigt auch, die Transportwege von Lithiumchemikalien nach Europa zu verkürzen, und unser Standort in Deutschland, in der Nähe der europäischen Gigafabriken von Stellantis, steht im Einklang mit dieser Strategie. Wir freuen uns auf eine lange und produktive Beziehung zwischen Vulcan und Stellantis, während wir daran arbeiten, unsere gemeinsamen Ambitionen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung zu erreichen."


Vulcan wird Stellantis während der fünfjährigen Laufzeit der Vereinbarung mit mindestens 81.000 Tonnen und maximal 99.000 Tonnen Lithiumhydroxid beliefern.


Die Liefervereinbarung steht unter dem Vorbehalt der erfolgreichen Aufnahme des kommerziellen Betriebs in der Vulcan-Anlage und der vollständigen Produktqualifizierung.

3 Ansichten0 Kommentare