Italienische F.4-Meisterschaft Powered by Abarth und ADAC F.4-Meisterschaft Powered by Abarth


Die italienische F.4-Meisterschaft Powered by Abarth wird die Saison 2021 der Einsitzer der Marke Scorpion mit dem 1400-ccm-Motor 414TF eröffnen. Ein 160 PS starker T-Jet, ein Motor, der seit vielen Jahren als Maßstab im Motorsport dient. Am 16. Mai hebt sich auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich der Vorhang für die achte Saison der italienischen Serie. Ein Starterfeld von 35 Autos bestätigt den Wert eines Projekts, das vor 8 Jahren von der FIA gewünscht, vom italienischen Verband ACI Sport sofort begrüßt und mit Tatuus, Abarth und Pirelli gepaart wurde, die alle ein Produkt ganz "Made in Italy" für den Export in die ganze Welt geschaffen haben. Ein Produkt, das auch in Deutschland die Segel streicht, wo - nach einigen Änderungen im Zeitplan - die ADAC F.4 Meisterschaft Powered by Abarth einen Monat nach der italienischen Saison, am 13. Juni auf dem Red Bull Ring in Österreich, startet. Auch in der deutschen Serie wird es ein Starterfeld auf höchstem Niveau geben, mit 14 bereits bestätigten Fahrern und vielen Teams, die versuchen werden, den Vorteil eines Zeitplans zu nutzen, bei dem die beiden Serien einmalig gemeinsam laufen. So werden die Teams ihre Einsitzer sowohl in der ADAC- als auch in der ACI Sport-Serie einsetzen können.


In der italienischen Serie ist Sebastian Montoya (Prema Powerteam), der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Juan Pablo, ein fester Bestandteil und wird voraussichtlich auch in einigen Etappen des deutschen Wettbewerbs dabei sein. Wie bei einigen Veranstaltungen im Jahr 2020 wird auch Lorenzo Patrese (AKM Motorsport) an den Start gehen, ebenfalls ein geborener Erbe, der bereit ist, in die Fußstapfen seines Vaters Riccardo zu treten. Bei den Frauen hingegen werden Hamda Al Qubaisi (Prema Powerteam), die ihre zweite volle Saison in der italienischen F.4 bestreitet, und Maya Weug (Iron Lynx), die erste Frau, die nach ihrem Erfolg im FIA-Programm "Girls on Track - Rising Stars" aus der Ferrari Driver Academy hervorgegangen ist, gegeneinander antreten. Doch an Überraschungen wird es definitiv nicht mangeln, denn sowohl in der deutschen als auch in der italienischen Serie gibt es viele Rookies, die bereit sind, ihre Karten gegen die erfahrensten jungen Leute auszuspielen, die bereits ihre zweite Saison in einem Einsitzer bestreiten.


Nach dem Debüt am 16. Mai in Le Castellet führt der Zeitplan der italienischen F.4-Meisterschaft Powered by Abarth am 6. Juni nach Misano. Eine Woche später startet auch die deutsche Serie mit ihrem ersten Rennen auf dem Red Bull Ring. Sowohl in Vallelunga als auch in Oschersleben kommt es am 27. Juni zu einem Aufeinandertreffen der jungen Formel-4-Piloten. Weiter geht die Saison mit dem niederländischen Auswärtsspiel der deutschen Serie, am 11. Juli in Zandvoort. Die italienische Serie reist dann am 25. Juli nach Imola, um die Sommerpause einzuleiten. Im August ist dann der Nürburgring für die ADAC F.4 Meisterschaft Powered by Abarth an der Reihe. Im September und Oktober stehen bis zum großen Finale sogar 6 Veranstaltungen auf dem Programm. Die italienische Serie beendet die Saison mit Prüfungen auf dem Red Bull Ring (12. September), in Mugello (10. Oktober) und Monza (30. Oktober), während die deutsche Serie in Hockenheim (19. September), auf dem Sachsenring (3. Oktober) und erneut in Hockenheim (24. Oktober) an den Start geht.

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