FCA What's Behind - Staffel 2, Episode 3 - Supply Chain Management

Episode 3 blickt "hinter die Kulissen" der Logistik und erklärt, woraus der FCA-Lieferkettenmechanismus besteht und wie er funktioniert.

Die Supply-Chain-Management-Funktion eines Autoherstellers fungiert als Schnittstelle zwischen seiner industriellen Produktion und seinem kommerziellen Betrieb: Bei der EZV hat sie eine globale Reichweite und einen nachhaltigen Ansatz.

Die Effizienz dieser Funktion führt zu Vorteilen für den Kunden, für das Produktionssystem und für die Umwelt.



Die ersten beiden Episoden der zweiten Staffel von FCA What's Behind boten einen breiten Überblick über die Philosophie, die der FCA zugrunde liegt: eine konstante Spannung in Richtung Fortschritt, ausgedrückt durch die Forschung nach immer nachhaltigeren Antriebssystemen, die sich für neue Formen der Mobilität eignen und mit Aufmerksamkeit für eine prestigeträchtige und inspirierende Geschichte koexistieren sollen. Das Auto ist nicht nur ein Werkzeug, sondern die Verkörperung von Ideen, Träumen und Perspektiven, die so demokratisch und zugänglich wie möglich sein müssen. Projekte und industrielle Produktion sind erforderlich, aber auch die Prozesse, um die Kunden zu erreichen, sind wesentlich: Die dritte Episode konzentriert sich auf die grundlegende Funktion des Supply Chain Management.


Die Verbindung zwischen industrieller Produktion und kommerziellem Betrieb

Die Supply-Chain-Management-Funktion eines Automobilherstellers fungiert als Schnittstelle zwischen seiner industriellen Produktion und seinem kommerziellen Betrieb. Die Frauen und Männer der Supply Chain bewegen die Materialien und Halbfertigprodukte, aktivieren die Produktionsknotenpunkte und verteilen die Autos nach Kundenwunsch. Die Aufgabe der Supply Chain besteht darin, den gesamten Prozess wie den präzisen Mechanismus einer Uhr zu synchronisieren, um Inaktivität, Verzögerungen und Unwirtschaftlichkeit zu verhindern.




Eine globale Reichweite

Bei der FCA umfasst der Aufgabenbereich der Funktion die gesamte globale Lieferantenbasis, alle Lagerzentren und über 100 FCA-Werke auf der ganzen Welt: ein wirklich konkretes Beispiel für den globalen Charakter des Konzerns. Um die Marktnachfrage rasch und effizient zu befriedigen, muss der gesamte ein- und ausgehende Materialfluss von den frühesten Phasen des Zyklus an geplant werden und voll funktionsfähig sein, sobald die Produktion beginnt.


Ein komplexes System zur Erfüllung der Kundenanforderungen

Die Lieferkette muss die Durchführbarkeit der Ziele sicherstellen, indem sie Nachfrage und Fabrikkapazität in ein Gleichgewicht bringt; sie muss auch die Mengen festlegen und alle erforderlichen Ressourcen zuweisen, indem sie die Flüsse und Bestände optimiert. Es handelt sich um ein äußerst komplexes, organisches System, dessen Komponenten alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten: die Wünsche der Kunden in die Realität umzusetzen. Nur so können Aufträge von jedem FCA-Händler der Welt schnell und effizient erfüllt werden. Die Supply Chain kommt nämlich schon bei der Bestellung ins Spiel: Die Funktionen Demand & Production Planning und Capacity Planning geben grünes Licht für den Produktionsprozess, und hier kommen die Werke ins Spiel.

Logistik und Nachhaltigkeit

Basierend auf dem erhaltenen Zeitplan organisiert I-Fast Container Logistics (eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der FCA) den Transport der Komponenten von den Lieferanten zu den Fabriken, wo sie verarbeitet und montiert werden. Sobald das Auto hergestellt ist, organisiert die Fahrzeugvertriebsfunktion den Transport

für die Lieferung an Händler in anderen Ländern über ein anderes FCA-Unternehmen: I-Schnell-Automobil-Logistik. Für den Transport der Autos von den Lagerplätzen zu den Häfen oder zu ihren Endbestimmungsorten verwenden sie hochmoderne erdgasbetriebene Autotransporter - die "grüne", nachhaltige Entwicklung des Strassentransports. Danach überqueren die Autos den Ozean im Rahmen von Verträgen, die mit verschiedenen Reedereien abgeschlossen wurden. Rund 60% der ein- und ausgehenden Transporte erfolgen auf dem See- oder Schienenweg, was die Umweltauswirkungen erheblich einschränkt.

CO2-Einsparungen

Organisatorische Innovationen finden auch im Namen der Nachhaltigkeit statt: Die Optimierung der Containersättigung führte zu einer Kompensation von rund 600 Tonnen CO2 im Jahr 2019. Die Einführung neuer Methoden zur Optimierung des Materialtransports führte ebenfalls zu einer Kompensation von über 1.500 Tonnen CO2 in einem Jahr. Schließlich konnten durch die Rationalisierung des Straßentransports und Änderungen bei den Bewegungen auf dem See- und Schienenweg die CO2-Emissionen um weitere 2.700 Tonnen reduziert werden. Die Funktion Supply Chain Management arbeitet daher auf innovative, flexible und nachhaltige Weise, um jeden Kunden zufrieden zu stellen und Vorteile für das Produktionssystem und die Umwelt zu erzielen.

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