Der Prototyp Lancia ECV2 nimmt an der Veranstaltung "Fuori Concorso" teil


  • Die Villa del Grumello aus dem 17. Jahrhundert in Como ist Schauplatz der 2. Ausgabe der Ausstellung, die die Leidenschaft für Automobile und die Exklusivität des Made in Italy in Bezug auf Kultur und Lebensstil miteinander verbindet.

  • Das diesjährige Thema ist die Turbo-Technologie: Rennwagen und Prototypen werden ausgestellt, dazu gibt es Begegnungen mit Fahrern und Experten des Sektors, darunter Roberto Giolito, Stellantis Head of Heritage für Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth.

  • Im Rampenlicht steht der Prototyp Lancia ECV2 aus der Stellantis Heritage-Kollektion, ein weltweit exklusives Modell, das die Werte des Made in Italy in Bezug auf Technologie und Sportlichkeit verkörpert.


Vom 2. bis 3. Oktober findet in der bezaubernden Villa del Grumello in Como die 2. Ausgabe des "Fuori Concorso" statt, ein einzigartiges Format, das sich sowohl an Fans außergewöhnlicher Autos als auch an Liebhaber von Kultur, Lifestyle und exklusiven Erlebnissen richtet. Das diesjährige Thema ist die Turbo-Technologie, die in den letzten Jahrzehnten ein Merkmal der Motoren von Autos war, die Teil des kollektiven Unterbewusstseins geworden sind.


In den kuratierten Räumen der Residenz aus dem 17. Jahrhundert, die majestätisch über den Ufern des Comer Sees thront und zentral in der gleichnamigen Stadt liegt, können die Besucher eine unbezahlbare Auswahl an Serienmodellen, Rennwagen, Konzeptfahrzeugen und Prototypen bewundern, die alle mit Turbomotoren ausgestattet sind und aus den Museen der Automobilhersteller und großen Privatsammlungen stammen. Auf dem Programm stehen auch Begegnungen mit Formel-1- und Rallyefahrern sowie mit Experten aus der Welt des Automobils, darunter Roberto Giolito - ein international bekannter Designer und Stellantis Head of Heritage für Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth. Er wird über die Meilensteine der 2015 gegründeten Abteilung sprechen, deren Aufgabe es ist, das enorme historische Erbe dieser vier prestigeträchtigen italienischen Marken zu bewahren, zu schützen und aufzuwerten, und insbesondere über die Flotte der mehr als 600 Oldtimer, die sie besitzt.


Neben den museumspädagogischen Aktivitäten bietet Heritage eine umfassende Serviceplattform für Liebhaber und Sammler historischer Fahrzeuge: Zertifizierung, Wartung und Restaurierung sowie in Zusammenarbeit mit Mopar® neu hergestellte, schwer erhältliche Ersatzteile. Und mit dem Service Reloaded by Creators" sucht die Abteilung nach Oldtimern aus der ganzen Welt, erweckt sie zu neuem Leben, zertifiziert sie und bringt sie wieder auf den Markt, ähnlich wie ein Kunstmuseum, indem es den Erwerb und die Restaurierung anderer Meisterwerke finanziert.


"Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist für uns eine Ehre", sagte Roberto Giolito. "Wir wollen das Wissen über das historische und technologische Erbe unserer Marken so weit wie möglich verbreiten. Und wir sind der festen Überzeugung, dass die Unterstützung dieser Initiativen - auch durch den Verleih unserer Oldtimer - zur Bekanntheit eines Projekts beiträgt, an dem wir seit über 5 Jahren konsequent arbeiten. Direkt aus der Sammlung Stellantis Heritage stammt der Rennprototyp Lancia ECV2, der jetzt im "Fuori Concorso" ausgestellt ist. Ein einzigartiges Modell, das aufgrund einer Änderung des Reglements der Rallye-Weltmeisterschaft nie in einem Rennen eingesetzt wurde und bis heute durch die Anwendung innovativer technischer Lösungen zur Erzielung von Spitzenleistungen besticht. Der Lancia ECV2, der bei der prestigeträchtigen Veranstaltung zu sehen sein wird, verkörpert daher die Werte des Made in Italy in Bezug auf Technologie und Sportlichkeit".


Der 1988 gebaute Prototyp Lancia ECV2 stellt die Weiterentwicklung des Lancia Experimental Composite Vehicle (ECV) dar, wenn auch mit einem weniger auffälligen Karosseriedesign und mit einem für niedrige Geschwindigkeiten optimierten Kompressordosiersystem, das von der Wirkung der beiden Turbolader abhängt. Das Auto wurde gebaut, um den Einsatz neuer Verbundwerkstoffe in der Rallye-Weltmeisterschaft zu untersuchen, die für die Karosserie und einige mechanische Komponenten wie die Kurbelwelle und die Felgen verwendet werden sollten. So wurden Kohlefaserplatten, Wabenstrukturen und Hartschaumstoffe verwendet. Das Ergebnis ist ein Gewicht, das mehr als 20 % unter dem des Delta S4 liegt, der als Ausgangsbasis diente, wobei die Torsionssteifigkeit erhalten blieb. Der Lancia ECV2 ist mit einem 4-Zylinder-Motor mit 1759 Kubikzentimetern Hubraum ausgestattet, der eine Leistung von bis zu 600 PS bei 8.000 Umdrehungen pro Minute erbringt. Ermöglicht wird dies durch ein doppeltes Turbolader-System mit Ladeluftkühler sowie durch die brandneue technische Spezifikation eines modularen Druckregelsystems. Der Lancia ECV2 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h und beschleunigt in nur 9 Sekunden von 0 auf 200 km/h.

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