Abarth, ein Jahr voller Erfolge

Für Abarth war 2020 ein Jahr der Erfolge: Im Rennsport gewann der Abarth 124 rally zum dritten Mal in Folge den FIA R-GT Cup - im Grunde die Gran Turismo Weltmeisterschaften.


Italienische und deutsche F4-Meisterschaft powered by Abarth: Eine Erfolgsgeschichte und Nachwuchsförderung geht weiter.


In der italienischen F4-Meisterschaft siegte mit dem jungen Gabriele Minì der erste Italiener in der Geschichte des Wettbewerbs.


Auch kommerzielle Erfolge: Der Marktanteil ist im Vergleich zu 2019 um fast 50% gestiegen, was einen neuen Rekord darstellt, und der 595 Scorpioneoro und der 595 Monster Energy Yamaha haben 80% der Verkäufe außerhalb des italienischen Heimatmarktes erreicht.


Zusätzlich zu den Siegen auf der Straße brachte der Abarth Digital Day der Marke den Guinness World Record™ für die größte digitale Versammlung aller Zeiten ein.

Es war ein Jahr 2020 voller Zufriedenheit für die Marke Abarth, die sowohl große sportliche Triumphe bei Rallyes und auf der Rennstrecke als auch kommerzielle Erfolge mit ihrer neuesten Sonderserie verzeichnen konnte.


Luca Napolitano, Head of EMEA Fiat, Lancia & Abarth Brands: "Wir sind stolz darauf, mit dem Abarth 124 im dritten Jahr in Folge den Sieg im FIA R-GT Cup zu feiern - im Grunde die Gran Turismo Weltmeisterschaft, gefahren vom Italiener Andrea Mabellini. Der italienische Fahrer gewann auch den Abarth Rallye Cup 2020. Nach dem Gewinn von drei Meisterschaften in Folge bleibt der 124 das Auto, das es in der R-GT-Klasse zu schlagen gilt, mit über 100 Siegen. Ich möchte auch Gabriele Minì gratulieren, ein junges nationales Talent, ein Versprechen für den internationalen Motorsport und der erste Italiener, der die F4-Meisterschaft seines Landes gewonnen hat, sowie Jonny Edgar, Gewinner der deutschen F4-Meisterschaft."


Die Förderung junger Talente - man denke nur daran, dass nicht weniger als 7 der Top 10 in der F4-Meisterschaftswertung Newcomer sind, darunter Minì - und der Motorsport sind Teil der Geschichte von Abarth. Insbesondere der Rennsport war schon immer das beste und härteste Testgelände, um Motoren und Technologielösungen unter extremen Bedingungen auf Herz und Nieren zu prüfen, um die Leistung und Zuverlässigkeit sowohl bei den Rennen als auch bei den Modellen in der Serienproduktion zu steigern, letzteres mit Hilfe des Technologietransfers."


Trotz der komplexen Zeit zeichnet sich Abarth auch durch sehr interessante Ergebnisse im kommerziellen Bereich aus. Die Einführung der beiden auf jeweils 2000 Einheiten limitierten Sonderserien 595 Scorpioneoro und 595 Monster Energy Yamaha war ein Erfolg und führte zu einer Steigerung des Marktanteils um rund 50 % im Vergleich zu 2019 sowie zu über 80 % der Verkäufe außerhalb Italiens.


Ausgehend von diesen Erfolgen ist die Marke Scorpion daher nun bereit, die neuen Herausforderungen sowohl im Motorsport als auch auf dem internationalen Markt anzunehmen, indem sie die Auffrischung ihres Line-ups im Jahr 2021 fortsetzt: neue Farben, neue Oberflächen und neue Details, um die zwei Seelen der Marke zu betonen - Stil und Leistung. Das neue Line-up wird in Kürze enthüllt und ist ab Februar bei allen Händlern erhältlich. Abarth wird auch sein Engagement im Rennsport durch die Teilnahme an der Formel 4-Meisterschaft festigen, mit dem Ziel, dieses erfolgreiche Format in die sportlich und wettbewerbsmäßig interessantesten ausländischen Meisterschaften zu exportieren. Auch die Zusammenarbeit mit privaten Rallye-Teams wird im Rahmen des Projekts Abarth Customer Sport fortgesetzt, mit technischer und technologischer Unterstützung in der Box.


Der neue Abarth 595 Scorpioneoro und der Abarth 595 Monster Energy Yamaha, die beiden Seelen der Marke Abarth


Der Technologietransfer vom Rennsport in die Großserie zeigt sich deutlich in den beiden im September eingeführten Sonderserien Abarth 595 Scorpioneoro und Abarth 595 Monster Energy Yamaha, die beide mit dem 1,4-Liter-Abarth T-Jet-Motor ausgestattet sind, der auch die Basis für die Formel-4-Einsitzer bildet. Die beiden neuen Modelle verkörpern die Doppelseele der Marke sowie zwei ihrer Grundwerte: Heritage und Fun, respektive.


Der adrenalingeladene Abarth 595 Monster Energy Yamaha ist der perfekte Ausdruck der gemeinsamen Werte der Marken Scorpion und Yamaha, die in Leistung, Rennsport, Technologie und Spaß verwurzelt sind. Das neue Modell, das in einer limitierten Auflage von 2.000 Stück produziert wird, ist von der Lackierung und dem Interieur der YZR-M1 Monster Energy Yamaha MotoGP 2020 inspiriert, wobei die "Monster-Kralle" auf der Motorhaube als Hommage an die neue Zusammenarbeit mit dem renommierten Energy Drink hinzugefügt wurde. Die Beziehung zu Yamaha besteht seit 2015, und mit der Einführung dieser neuen Sonderserie wird die Bindung gestärkt, die auf der Fähigkeit beruht, sportliche und rennsportliche Grenzen zu überwinden, indem man mit vielen adrenalingeladenen Sonderserien "auf die Straße geht": der Abarth 595 Yamaha Factory Racing Edition (2015), der zweisitzige Abarth 695 biposto Yamaha Factory Racing Edition (2015) und schließlich die Limited Edition Abarth 695 XSR Yamaha (2017).

Die zweite Sonderserie, der exklusive Abarth 595 Scorpioneoro, ist eine auf nur 2.000 Exemplare limitierte Auflage, die eine Hommage an den exklusiven A112 Abarth "Gold Ring" ist, der den Fans besser als A112 Abarth "Targa Oro" bekannt ist, und sich von ihm inspirieren lässt. Ein wahrhaft exklusives Auto, von dem 1979 nur 150 Modelle produziert wurden, alle mit schwarzer Lackierung, goldenen Details, anspruchsvollem Interieur und einer umfangreichen Serienausstattung, ganz im Sinne der italienischen Tradition der "Granturismo"-Autos.


Die sportlichen Erfolge der Saison 2020


Zu den großen Triumphen der vergangenen Saison gehört der dritte Sieg der Marke Scorpion in Folge im FIA R-GT Cup, den der junge Italiener Andrea Mabellini zusammen mit Virginia Lenzi in einem Auto des Bernini Rallye Teams errang. Im Jahr 2018 war es der Franzose Raphaël Astier, der diesen prestigeträchtigen Titel gewann, während es 2019 der Italiener Enrico Brazzoli war. Mabellini gewann 2020 auch den Abarth Rally Cup, die Markenmeisterschaft für Fahrer, die mit den Abarth 124 Rallye-Modellen an den Start gehen.

Adrenalin pur auch in den F4-Meisterschaften "powered by Abarth" in Deutschland und Italien, deren Zeitpläne ineinander übergingen und wo die Einsitzer mit dem Abarth-Motor insgesamt 18 verschiedene Sieger und 23 Fahrer auf dem Podium sahen. Doch am Ende der Meisterschaften gab es jeweils nur einen Sieger. In Italien gewann zum ersten Mal seit 7 Ausgaben ein Italiener: der 15-jährige Gabriele Minì, der 4 Siege und 15 Platzierungen in der Punktewertung einfahren konnte. Genauso groß waren die Emotionen in der deutschen F4-Meisterschaft, die der 16-jährige Brite Jonny Edgar gewann. Während der Saison erzielte er 6 Siege und 13 Platzierungen und gewann den Titel im letzten Rennen nach einem engen Kampf mit dem Amerikaner Jak Crawford und dem Finnen Elias Seppänen, den beiden anderen Anwärtern. Der gemeinsame Faden, der die beiden Meisterschaften verbindet, ist der 1,4-Liter-Motor mit 160 PS von Abarth T-Jet, der seine große Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis stellte.


Die 2014 gegründete Formel 4, die auf eine Idee von FIA-Präsident Jean Todt zurückgeht, wählte Abarth als technischen Partner für die Lieferung ihrer Motoren. Der leistungsstarke und zuverlässige Abarth Turbo-Motor mit 1,4 Litern Hubraum und 160 PS, der in den Tatuus-Einsitzern zum Einsatz kommt, garantiert dank seines guten Leistungsverhältnisses eine hohe Performance (Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h; Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in rund 5 Sekunden). Durch seine bekannte Zuverlässigkeit lassen sich auch die Kosten einer Saison für die Teams und Fahrer unter Kontrolle halten. Er erfüllt somit die FIA-Anforderung, die Fahrer der Formelklasse der Zukunft auszubilden, und ist dank der geringeren Kosten pro Saison nachhaltig, was den Werten der FIA und von Abarth entspricht, junge Talente zu entwickeln. Seit 2014 sind mehr als 350 Fahrer auf die Strecke gegangen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. In einigen Fällen haben sie den Gipfel ihrer Spezialisierung erreicht, wie zum Beispiel Lance Stroll, der erste Gewinner der italienischen F4-Meisterschaft powered by Abarth im Jahr 2014, der jetzt ein Formel-1-Fahrer ist. Auch der deutsche Mick Schumacher, Sohn des ehemaligen Ferrari-Piloten Michael, fuhr 2016 in der F4 und gewann im vergangenen Jahr die Formel-2-Weltmeisterschaft.


Erfolg auch auf digitalen Plattformen


Die Großfamilie der Abarthisti-Fangemeinde ist weiterhin gewohnt herzlich, auch im vergangenen Jahr, als der Abarth Day in virtuellem Gewand stattfand. In der Tat hat die Community es Abarth ermöglicht, einen Guinness World Record™ aufzustellen. Die Leute von Abarth versammelten sich im Web zu einem spektakulären Online-Event, das dank der Teilnahme aller Fans, die innerhalb einer Stunde 868 Fotos ihrer Abarth-Autos auf die eigens eingerichtete Facebook-Seite hochluden, zum größten digitalen Treffen der Welt wurde: Das war der Rekord des Abarth Digital Day.



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